Sprachtherapeutische Rezepte werden von Kinderärzten, HNO und ggf. auch vom Hausarzt ausgestellt. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.
Bei Kindern entfällt meist eine Zuzahlung durch den Patienten bzw. dessen Eltern.
Die Kosten einer LRS (Lese-Rechtschreibschwäche), Legasthenie (Dyslexie) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) trägt in der Regel das Jugendamt.
Rezepte für Erwachsenentherapien, z.B. bei Aphasie, ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) oder Chorea Huntington, werden von Neurologen, HNO oder ggf. dem Hausarzt ausgestellt.
Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Zuzahlungen, die selber zu tragen sind, entstehen häufig.
Die Größenordnung der Zuzahlung ist Abhängig von der verordneten Therapiezeit (30, 45 oder 60 Minuten) und der verordneten Therapieanzahl (meistens 10 oder 6 Therapieeinheiten).
Kosten für Fortbildungen müssen privat getragen werden.

Bitte fragen bei der für Sie zuständigen Stelle nach.